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Diabetes: Nachts bleibt Unterzucker oft unbemerkt


Diabetes: Nachts bleibt Unterzucker oft unbemerkt.
Foto: A&O Gesundheit | akz-o

Schwitzen in der Nacht, Kopfschmerzen und Albträume sowie bleierne Müdigkeit am Morgen. Ein ruhiger und erholsamer Schlaf ist für viele Menschen mit Diabetes ein Fremdwort.
Schuld am Kummer mit dem Schlummer können nächtliche Unterzuckerungen (auch nächtliche Hypoglykämien genannt) sein.

Die Unterzuckerung ist eine häufige Begleiterscheinung bei der Behandlung des Diabetes mellitus mit Insulin oder blutzuckersenkenden Medikamenten. Was viele nicht wissen: Bei etwa der Hälfte der Menschen mit Diabetes treten Unterzuckerungen in der Nacht, während des Schlafes, auf. Das Problem: Sie werden von den Betroffenen häufig nicht als solche erkannt. So können sie weder selbst darauf reagieren noch sich Unterstützung beim behandelnden Arzt suchen, um somit langfristige Hilfe zu erhalten. Unterzuckerungen können aus vielerlei Gründen gefährlich werden.

„Sie können schlimmstenfalls zu Krampfanfällen, Bewusstseinstrübung oder auch Koma führen“, erklärt Dr. Marcel Kaiser, Facharzt für Innere Medizin und Diabetologie aus Frankfurt am Main. Zudem wurden Hypoglykämien mit einem erhöhten Risiko für akute kardiovaskuläre Ereignisse in Verbindung gebracht. Nächtliche Hypoglykämien können darüber hinaus Depressionen und eine tiefe Erschöpfung im Alltag zur Folge haben. „Wenn Sie die oben genannten Symptome bei sich feststellen, sollten Sie dies bei Ihrem Arzt unbedingt ansprechen. Helfen können Ärzte zum Beispiel mit modernen Arzneimitteln.

Moderne Arzneimittel

Bei der Behandlung von Diabetes stehen heutzutage moderne, lang wirksame Basalinsuline zur Verfügung, die bei effektiver Senkung des Blutzuckerspiegels auch ein vorteilhaftes Risikoprofil bei nächtlichen Unterzuckerungen haben können“, so der Experte. Wichtig ist: Stimmen Sie die Therapie immer eng mit Ihrem Arzt ab.

Symptome aufschreiben

Die Ursachen für das Auftreten einer Hypoglykämie, vor allem auch in der Nacht, können ganz unterschiedlich sein. So können zum Beispiel ungewohnte sportliche Aktivitäten, die Größe oder Zusammensetzung der Mahlzeiten, eine Veränderung der Insulindosis oder Alkoholkonsum eine Rolle spielen. Wer aber über die Ursachen und die Symptome einer nächtlichen Hypoglykämie Bescheid weiß, wird diese beim Auftreten auch leichter erkennen können. Dabei kann es sinnvoll sein, die Symptome über ein paar Wochen hinweg morgens zu notieren, um einen Überblick über die Häufigkeit und Ausprägung der nächtlichen Unterzuckerungen zu erhalten. Die Ergebnisse können dann mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.


Quelle: AkZPRESSE


Angela von Treskow 
BLiCKpunkt Senioren | Klemme & von Treskow GbR 
Foto: © Kirsten Hötger



Dieser Beitrag wurde von
Angela von Treskow eingestellt.
Die Diplom-Betriebswirtin ist Mitgesellschafterin der
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