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Was Eltern tun können – frühes Vorbeugen senkt das Allergierisiko


In der Schwangerschaft ist Rauchen tabu, denn es erhöht das Allergierisiko.
Foto: Techniker Krankenkasse
Mit einer frühzeitigen Vorsorge können Eltern das Allergierisiko ihres Kindes deutlich senken, so die Techniker Krankenkasse (TK). Denn die Basis für eine spätere Allergie wird oft in den ersten Lebensjahren gelegt: "Besonders im Säuglings- und Kleinkindalter werden Kinder leicht gegen Allergene sensibilisiert. Dann steigt die Gefahr, dass sie später eine akute allergische Reaktion entwickeln", erklärt Beate Thier, Ärztin bei der TK. Deshalb empfiehlt die TK werdenden Eltern vorbeugende Maßnahmen.

Schon vor der Geburt können Mütter das Allergierisiko ihres Kindes beeinflussen: Wer auf das Rauchen während der Schwangerschaft verzichtet, hat bereits einen wichtigen Allergiefaktor ausgeschaltet. Denn Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft rauchen, sind deutlich allergieanfälliger und erkranken um ein Drittel häufiger an Asthma als Kinder von Nichtrauchern. Und auch nach der Geburt sollten Eltern ihre Wohnung rauchfrei halten: Tabakrauch reizt die empfindlichen Schleimhäute der Kinder, so dass Allergene leichter eindringen können. Wenn es ohne die Zigarette nicht geht, sollten Eltern nur draußen und nicht in Gegenwart der Kinder rauchen.

Besonders empfehlenswert ist es, das Neugeborene mindestens vier Monate ausschließlich zu stillen. "Studien haben gezeigt, dass bei gestillten Säuglingen deutlich weniger allergische Symptome auftreten als bei Kindern, die mit der Flasche gefüttert wurden", sagt Beate Thier. Ein wichtiger Grund hierfür sind die in der Muttermilch enthaltenen Abwehrstoffe, die das Kind beim Stillen aufnimmt. Ist Stillen nicht möglich, können Eltern auf eine hypoallergene Säuglingsnahrung aus Kuhmilch zurückgreifen (HA-Milch). Darin sind die Milch-Proteine durch ein spezielles Verfahren so stark zerlegt, dass der Körper des Kindes sie meist nicht mehr als Allergene erkennt.

Streicheln verboten
Katzen sind die beliebtesten Haustiere in Deutschland. Aber ihre Haare lösen bei kleinen Kindern schnell Allergien aus.
Foto: Techniker Krankenkasse
Beim Wechsel zu fester Nahrung haben Experten früher empfohlen, klassische Allergieauslöser wie Eier, Fisch, Nüsse und Zitrusfrüchte in den ersten beiden Lebensjahren zu meiden. Dies gilt jedoch inzwischen als überholt. Es gibt sogar Hinweise, dass Fischmahlzeiten im ersten Lebensjahr auf lange Sicht helfen können, Allergien vorzubeugen. "Ab dem fünften Monat können die Eltern von allergiegefährdeten Kindern dann, wie bei allen Säuglingen, langsam und schrittweise mit der Beikost beginnen", rät die TK-Ärztin. Dabei sollten die einzelnen Komponenten so einfach wie möglich zusammengesetzt sein. Um zu überprüfen, ob das Baby die Lebensmittel verträgt, können die Eltern alle paar Tage ein neues Lebensmittel einführen. "Man beginnt am besten mit Karottenbrei, gibt dann Kartoffeln zu, und so weiter", sagt Thier.

Risikofamilien, in denen ein oder mehrere Familienmitglieder bereits Allergien haben, sollten zudem auf Haustiere mit Fell oder Federn verzichten. Gerade Katzenhaare können bei kleinen Kindern sehr leicht Allergien auslösen. Thier rät außerdem dazu, den Kontakt mit Hausstaubmilben in der Wohnung möglichst gering zu halten. Hier helfen neben regelmäßigem Wischen und Staubsaugen zum Beispiel auch milbenundurchlässige Matratzenbezüge oder Synthetikfaserbetten.

Mehr Informationen, wie Eltern ihre Kinder vor Allergien schützen können, gibt es unter www.tk-online.de im Internet (Suchwort "Allergie").

  Quelle: Techniker Krankenkasse

Artikel eingestellt von Detlef Klemme - BLiCKpunkt Redaktionsbüro  Detlef Klemme
  Chefredakteur
  im BLiCKpunkt Medienverbund
  Techniker Krankenkasse

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